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Basisrente (Rürup-Rente)                                                               

Die Rürup-Rente gehört zur ersten Schicht der Basisversorgung der Altersvorsorge. Zur Basisversorgung zählt der Gesetzgeber ebenfalls die gesetzliche Rentenversicherung, die berufsständische Versorgung, die Alterssicherung der Landwirte und die Künstlersozialversicherung. Die hier durch Beitragszahlung erworbenen Ansprüche können in der Regel nicht vererbt, beliehen, veräußert oder übertragen werden. Sie dienen der lebenslangen Absicherung des Versicherten in Form einer Rente. Der Staat unterstützt die Basisversorgung über einen steuerlichen Freibetrag. In der Erwerbsphase können Versicherte einen Teil der aufgewendeten Beiträge steuermindernd als Sonderausgaben geltend machen (§10 Abs. 3 EStG). Im Ruhestand wirkt sich dann die nachgelagerte Versteuerung aus. Die Rentenzahlungen müssen in voller Höhe versteuert werden. Da jedoch der Steuersatz dann meist niedriger ist als während des Erwerbslebens, ist die nachgelagerte Besteuerung in der Regel von Vorteil.

 

Vorsorgen und der Staat zahlt mit - Beiträge direkt von der Steuer absetzen - die perfekte Kombination aus Altersvorsorge und Steuerersparnis.

 

Man erhält ein lebenslanges Einkommen bei Renteneintritt, es wird ein Vermögen für den Ruhestand aufgebaut. Attraktiv ist dies für Selbstständige, Freiberufler, gut verdienende Arbeitnehmer oder Beamte. Bis zu einem Maximalbetrag von 23.362 € für Alleinstehende bzw. 46.724 € für Ehepaare können die Einzahlungen zu 82 Prozent als Sonderausgaben steuerlich angerechnet werden (Stand 2017). Ab 2030 ist eine komplette Anrechnung der Beiträge möglich. Arbeitnehmer mit einem sehr guten Einkommen, die eine hohe Steuerlast tragen, profitieren mitunter von der Rürup-Rente mehr als von der Riester-Rente.

Im Jahr 2005 wurde die Basisrente als eine private, kapitalgedeckte Form der Altersvorsorge, die steuerlich gefördert

wird, eingeführt. In Erinnerung an ihren Initiator, den Ökonomen Hans-Adalbert Rürup, ist sie auch als Rürup Rente bekannt. Um den Ruhestand finanziell abzusichern, soll durch regelmäßige Beitragszahlungen ein langfristig verfügbares Vorsorgekapital gebildet werden. Die Basisrente stellt für alle, die nicht gesetzlich oder in einem berufsständischen Versorgungswerk rentenversichert sind, die einzige steuerlich absetzbare Form der Altersvorsorge

dar. Sie eignet sich jedoch auch für alle anderen Einkommenssteuerpflichtigen wie z. B. Arbeitnehmer, Freiberufler, Selbstständige und Beamte.

Unterschieden wird zwischen zwei Anlagemöglichkeiten:

  1. Die klassische, sicherheitsorientierte Anlage - Durch die Garantieverzinsung wissen Sparer bereits bei Vertragsabschluss wie hoch ihre private Rente im Ruhestand garantiert ausfällt (Erhöhung durch Überschussbeteiligungen möglich).
  2. Die aktienorientierte, etwas spekulativere Anlage mit höheren Renditechancen - Durch die Kapitalgarantie erhalten die Versicherten bei Rentenbeginn mindestens das bis dahin eingezahlte Kapital in Form einer lebenslangen Rente zurück.

Ausgezahlt wird die Basisrente lebenslang in monatlichen Rentenzahlungen, frühestens jedoch ab Vollendung des 62. Lebensjahres.

 

Vorteile einer Basisrente

  • Vor allem für Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende, die in der Regel nicht gesetzlich rentenversichert sind, ist die Basisrente eine sinnvolle Absicherung, privat für den Lebensabend vorzusorgen.
  • Die Vertragsbestimmungen sind flexibel und können auf Wunsch angepasst werden, z. B. können Beitragszahlungen aufgestockt, reduziert oder vorübergehend ausgesetzt werden.
  • Unpfändbar und im Fall von Arbeitslosigkeit unantastbar ist das bereits angesparte Vermögen für den Staat.

Steuerliche Behandlung der Basisrente

  • Steuerliche Anrechnung als Sonderausgabe in der Einzahlphase,
  • Nachgelagerte Versteuerung in der Auszahlphase. Der durchschnittliche Steuersatz für Rentner ist jedoch fast immer deutlich niedriger als für Erwerbstätige, da es für Rentner hohe Freibeträge gibt.

Besonderheiten der Basisrente

Verträge der Basisrente sind grundsätzlich nicht vererbbar, nicht beleihbar und nicht pfändbar. Eine Kapitalauszahlung ist ebenfalls nicht möglich. Die Basisrente dient ausschließlich als lebenslange Rente. Um Hinterbliebene dennoch absichern zu können, werden aber Optionen angeboten wie zum Beispiel Witwenrenten. Mit einer BUZ –Berufsunfähigkeitszusatzversicherung- kann die Rürup Rente kombiniert werden, was sich steuermindernd auswirkt und bei der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung nicht möglich ist.

 

 

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