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Die Zusatzversicherung erlangt zunehmende Bedeutung als Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung, deren Leistungen längst nicht mehr ausreichen.

Mit einer Zusatzversicherung können Sie als Kassenpatient wie ein Privatpatient behandelt werden.

 

Wer kann eine Krankenzusatzversicherung abschließen?

Sowohl gesetzlich Krankenversicherte als auch privat Krankenversicherte, die ihrem Versicherungsschutz ergänzen möchten, können eine Zusatzversicherung abschließen.

Hauptsächlich werden mit einer Krankenzusatzversicherung gezielt die Lücken im gesetzlichen Krankenversicherungsschutz geschlossen, die durch die Leistungskürzungen der gesetzlichen Krankenkassen entstanden sind.

 

Es gibt verschiedene Bereiche, für die eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden kann:

  1. den ambulanten Bereich für zusätzliche Leistungen in der Arztpraxis,
  2. den stationären Bereich für eine bessere Unterbringung und Versorgung im Krankenhaus,
  3. den Zahnbereich für hochwertigen Zahnersatz und aufwändige Zahnbehandlungen bzw. prophylaktische Leistungen,
  4. den alternativen Behandlungsbereich für alternative Heilmethoden und ganzheitliche Medizin durch Ärzte für Naturheilverfahren und Heilpraktiker,
  5. den augenärztlichen Bereich, der hauptsächlich die Erstattung von Sehhilfen und Kontaktlinsen beinhaltet, aber auch spezielle Vorsorgeuntersuchungen,
  6. den Krankentagegeld-Bereich zur Absicherung von Verdienstausfällen im Krankheitsfall sowie den
  7. Auslandsreisekrankenversicherungs-Bereich, der die Behandlungskosten deckt, die im Ausland entstehen.

Weiterhin gibt es Tarife, die z. B. Kurleistungen, Hilfsmittel oder physikalisch-medizinische Behandlungen beinhalten. Sie wählen selbst, ob Sie nur einen oder mehrere Bereiche benötigen.

 

Welche Wartezeiten sind einzuhalten?

Es gibt die allgemeine Wartezeit von 3 Monaten und die besondere Wartezeit von 8 Monaten ab Beginn der Vertragslaufzeit. Die besondere Wartezeit betrifft besondere Leistungsbereiche, wie z. B. Psychotherapie, Kieferorthopädie, Zahnbehandlung und Zahnersatz sowie Entbindungen. Somit schützen sich die Versicherer vor Leistungen für Krankheiten, die bereits vor Vertragsabschluss bekannt waren.

Allerdings entfallen die Wartezeiten bei Unfällen und können gegen Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses erlassen werden. Bei der Krankenzusatzversicherung gibt es keine Anrechnung von Vorversicherungszeiten auf die Wartezeiten.

 

Wie viel kostet eine Krankenzusatzversicherung?

Die Höhe des Beitrags richtet sich nach dem Eintrittsalter bei Versicherungsbeginn, dem derzeitigen Gesundheitszustand bzw. dem Ergebnis der Risikoprüfung bei eventuellen Vorerkrankungen und natürlich nach dem Leistungsumfang der gewünschten Tarife.

 

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Wie funktioniert die Kostenübernahme?

Der Behandler schickt dem Versicherten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Der Versicherte reicht diese Rechnung bei seiner privaten Krankenkasse ein, die ihm den erstattungsfähigen Betrag überweist.

Vor kostspieligen Behandlungen sollte ein Kostenvoranschlag beim Versicherer eingereicht werden.

 

Antragstellung und Gesundheitsprüfung

Im Aufnahmeantrag müssen alle Fragen zur Gesundheit wahrheitsgemäß beantwortet werden. Bei bestimmten Vorerkrankungen besteht ein erhöhtes Behandlungsrisiko, für das die Versicherung sogenannte Risikozuschläge erheben oder bestimmte Leistungen von vornherein ausschließen kann. Im schlimmsten Fall kommt es zur Ablehnung der Aufnahme. Dennoch sind alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Bei falschen Angaben sind die privaten Versicherungen dazu berechtigt, Leistungen zu verweigern oder erbrachte Leistungen nachträglich zurückzufordern.

 

Steuerliche Behandlung der Beiträge

Die Beiträge können als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden, jedoch sind die vom Gesetzgeber festgelegten Höchstgrenzen meist durch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung erreicht.

Besonders Arbeitnehmer können das Recht der Abzugsfähigkeit nur begrenzt nutzen.

Selbständige und Gewerbetreibende können die Krankentagegeld-Zusatzversicherung als Betriebsausgabe geltend machen. Das ausgezahlte Krankentagegeld unterliegt nicht der Steuerpflicht.

 

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