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Pflegezusatzversicherung  

Warum ist Eigenvorsorge für mich sinnvoll? Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. In Deutschland leben rund 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen (Stand Dezember 2015). Im hohen Alter ist bereits heute jeder Zweite auf Pflegeleistungen angewiesen. Oft kommt der Pflegefall überraschend und bedeutet eine große Umstellung für die gesamte Familie. Die meisten Menschen, die plötzlich auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, möchten diese so lange wie möglich zu Hause und in ihrem familiären Umfeld erhalten. Bei allen Entscheidungen, die dann zu treffen sind, sollten die Wünsche der Pflegebedürftigen im Vordergrund stehen und nicht die Sorge darum, welche Art der Pflege und Betreuung finanziell tragbar ist.

 

Da die gesetzliche Pflegeversicherung nur die Grundversorgung absichert und die tatsächlichen Pflegekosten in der Regel höher ausfallen, ist eine zusätzliche private Vorsorge wichtig.

 

Nicht nur alte Menschen werden pflegebedürftig!

Jeder sechste Deutsche wird statistisch zum Pflegefall, bei den über 80-Jährigen ist es fast jeder Dritte.
Steigende Lebenserwartung und damit verbundene Gebrechen sind dafür die Ursache, aber auch junge Menschen sind nach Unfällen oder schweren Erkrankungen häufig auf Hilfe angewiesen.

Immer seltener können Angehörige im Fall der Pflegebedürftigkeit einspringen oder die Kosten für Pflegedienste übernehmen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung bezahlt nur Mindestsätze, welche für die Versorgung meistens nicht annähernd ausreicht.

 

Am 1. Januar 1995 wurde die letzte große Lücke in der sozialen Versorgung geschlossen: Seither gibt es die Pflegeversicherung als neuen eigenständigen Zweig der Sozialversicherung (5. Säule). Da prinzipiell jeder einmal auf diese Hilfe angewiesen sein kann, wurde schon bei der Einführung der Pflegeversicherung eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten festgelegt. Das bedeutet: Jeder, der gesetzlich krankenversichert ist, ist automatisch auch in der sozialen Pflegeversicherung versichert, und jeder privat Krankenversicherte muss eine private Pflegeversicherung abschließen.
Die Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung werden durch Beiträge finanziert, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte entrichten. Wann ein Pflegebedürftiger welche Leistungen aus der Versicherung erhält, hängt vom Grad und der Dauer der Hilfsbedürftigkeit ab. Braucht jemand nur Hilfe beim täglichen Waschen und Einkaufen? Kann die Person allein essen oder nicht? Kann sie zu Hause wohnen oder braucht sie rund um die Uhr Betreuung? Je nach Umfang des Hilfebedarfs gibt es verschiedene Pflegegrade. Die Pflegeversicherung gibt dabei den Pflegebedürftigen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie und von wem sie gepflegt werden möchten. Sie haben die Wahl, Hilfe von professionellen Fachkräften in Anspruch zu nehmen oder sie bekommen Geld, das sie den pflegenden Angehörigen als finanzielle Anerkennung geben können. Oberstes Ziel ist es, den pflegebedürftigen Menschen weitestgehend ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Allerdings deckt die soziale Pflegeversicherung häufig nicht alle Kosten der Pflege ab, den Rest tragen der Pflegebedürftige oder seine Familie selbst. Sie wird deshalb auch als „Teilkasko-Versicherung“ oder Kernsicherungssystem bezeichnet. Im 11. Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XI) finden sich alle wichtigen Regelungen zur Pflegeversicherung.

 

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